Als im Jahr 1979 der Opel Kadett C seinem Nachfolger – dem Opel Kadett D weichen musste, fehlte Opel ein Modell im untersten Preissegment (und bei den Kleinwagen). Der projektierte neue Opel Corsa A sollte erst 1982 auf den Markt kommen – insofern musste ein „Lückenfüller“ her.
Fündig wurde man bei der Schwestermarke ↗ Vauxhall, deren Einstiegsmodell Vauxhall Chevette auf derselben Plattform wie der Opel Kadett C basierte. Mit einem schwächeren Motor versehen kam dieser Wagen als Linkslenker unter dem Namen Opel Chevette ab 1980 auf den deutschen Markt – inklusive aller Merkmale eines Vauxhall-Modells, wie beispielsweise zölliger Schraubenmaße. Rein äußerlich unterschied er sich vom Opel Kadett C eigentlich nur durch die andere Frontgestaltung – hier kam die bei Vauxhall-Modellen zu dieser Zeit verwendete „Droop Snoot“ zum Einsatz. (Eine formal ähnliche Frontgestaltung wies der Opel Manta B auf.)
Der Opel Chevette wurde bis 1982 in den Karosserie-Varianten Stufenheck-Limousine, Kombi und Schrägheck-Limousine auf dem deutschen Markt angeboten, gut 12.000 Käufer entschieden sich für das Modell.
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