Opel GT Elektro
Modell-Hersteller
Modell-Nummer
B1028
Maßstab
1:43
Farbe(n)
Zustand
mint/boxed
In Sammlung seit
08.12.2018
Stand
06.08.2021
Alle Modelle
des Opel GT
Alle Modelle des Opel GT
Dieses Original
Karosserieform
Baujahr
Herkunftsland
Um die Technik des Elektroantriebes sowie Akku-Technologien zu testen, wurde ein GT als Träger hergerichtet. 1971 erreichte dieses Fahrzeug auf dem Opel Testgelände in Dudenhofen dann eine Spitzengeschwindigkeit von 188 km/h, die Reichweite betrug allerdings nur 44 Kilometer.
Allgemeine Informationen zum Opel GT
Mit diesem Wagen schuf Opel einen aufregenden und erschwinglichen Sportwagen mit robuster Großserientechnik – bekanntester Werbeslogan dieser Zeit war „Nur Fliegen ist schöner!“ Für die Karosserie zeichnete Erhard Schnell verantwortlich – seines Zeichens Leiter des Studios für „Advanced Design“ von 1964 bis 1992. 1965 auf der IAA wurde dann das Ergebnis der Studien präsentiert: Der „GT Experimental“ wurde der staunenden (und begeisterten) Öffentlichkeit vorgestellt.
Nach erfolgten Modifikationen wurde dann ab 1968 dieses auf dem Opel Kadett B basierende Modell unter dem Namen „Opel GT“ auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zum Kadett saß der Motor allerdings nicht über der Vorderachse, sondern hinter dieser. Dadurch wurde ein besseres Handling erreicht – eine Bauart, die sich beispielsweise auch bei den Sportwagen von ↗ Ferrari oder ↗ Maserati bewährt hatte. Der Opel GT wurde mit zwei Motorvarianten angeboten: Die 1900er Maschine aus dem Opel Rekord C kam im GT 1900 zum Einsatz (der sog. „GT A-L“), die kleinere 1100er Maschine im normalen GT. Dieser verkaufte sich allerdings nicht wie erwartet und so wurde er 1970 einestellt, um in abgespeckter Version und ohne Chromzierrat ab 1970 als GT/J angeboten zu werden. Für die geplanten 30.000 Einheiten pro Jahr waren in Bochum allerdings keine Kapzitäten vorhanden und so wurde die Fertigung etwas aufwändiger als deutsch-französische Co-Produktion realisiert: Die Karosserie (aus Stabilitätsgründen ohne Kofferraumklappe, stattdessen mit einer Durchreiche von innen) entstand bei Chausson in Gennevilliers, während Brissonneau & Lotz in Creil für Lackierung und Innenausstattung zuständig war. Motoren, Getrieben und Achsen wurden in Rüsselsheim produziert und erst dann wurde im Bochumer (Kadett-)Werk alles komplettiert.
Einen offenen GT als Targa zeigte Opel mit der Studie „GT Aero“ auf der IAA 1969, eine Serienfertigung lief allerdings nicht an. Vereinzelt gab es aber Umbauten von externen Karosseriebetrieben zum Cabrio oder Targa. Der Opel GT war auch recht erfolgreich im Motorsport und diente als Träger für verschiedene Experimentalfahrzeuge, wie dem „Elektro GT“ oder dem „Diesel Weltrekordwagen“. Leider kam ein Nachfolger nie über das Studium als Prototyp heraus.
Insgesamt entstanden zwischen 1968 und 1973 knapp 103.500 Fahrzeuge, nur ca. 3.600 davon hatten die kleine Maschine. Mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge wurde in die USA exportiert.
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