Auf der IAA zeigte Opel im Jahr 2003 mit dem Opel Insignia wieder eine Studie – dieses Mal eine Kombilimousine, die in der Oberklasse angesiedelt war und ein potenzieller Nachfolger für den Opel Diplomat hätte sein können. Besonderheiten wie eine hydropneumatische Federung, ein Pantographen-Mechanismus für die schiebetürenartigen hinteren Türen und die Heckklappe sowie eine Motorisierung mit einem 5,7 l V8-Motor aus dem GM-Teileregal mit 344 PS ließen aufhorchen. Der 4,80 m lange Wagen war tatsächlich fahrfertig und erreichte am 18.08.2003 eine (abgeriegelte) Geschwindigkeit von 250 km/h. Auch der Innenraum war spektakulär: Mit tabakbraunem Leder, Macassar-Ebenholz und Klavierlack-Oberflächen sowie DVD-Spieler, Kühlfach, Humidor und blau-grüner LED-Innenbeleuchtung hatte Opel Oberklasse-Ambiente konsequent weitergedacht. Ebenso interessant (und einzigartig) war ein verschiebbarer Mitteltunnel, der den Wagen wahlweise zum Vier- oder Fünfsitzer machte.
Zwei Jahre später ruderte Opel dann mit der Begründung zurück, dass eine Serienproduktion nicht machbar wäre: Zu schwer, zu kompliziert und letztendlich auch zu teuer. Es blieb also bei dieser Studie. Dennoch sind Designelemente in späteren Modellreihen wieder anzutreffen und auch der Name „Insignia“ fand 2008 für den Nachfolger des Opel Vectra C seine Verwendung.
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